GOOD MORNING VIETNAM

8 01 2010

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Endlich wieder traveln, lang genug auf der faulen Haut gelegen, jetzt musste es wieder los gehen.
Unsere Reise sollte uns von dem sonnigen Sanya in das etwas kuehlere Nanning fuehren, wo wir nur uebernachteten um uns am naechsten Morgen auf den Weg nach Vietnam zumachen. Wie schon berichtet, hat es uns nach Hanoi verschlagen. Seinen franzoesichen Charme hat es noch von der franzoesischen Kolonialzeit. Die Stadt ist ganz toll wenn man mal von dem staendigen Gehupe und dem Smog absieht. Die Leute sind hier so geschaeftig und immer in Bewegung. Wir waren im beruehmten Wasserpuppentheater, auf dem Ho Chi Min-Platz, im Literaturtempel und im Hoa Lo-Gefaengnis. Das Gefaengnis diente frueher den Franzosen um politische Gegner gefangen zuhalten und spaeter im Viertnamkrieg den Sozialisten um amerikanische Piloten zu inhaftieren. Sogar John McCain war hier inhaftiert nach dem sie ihn abgeschossen und aus dem See gefischt haben.  Von Hanoi aus haben wir eine  dreitaegige Tour zur Halongbucht gebucht.IMG_3195 Sind also an unserem vierten Tag in Hanoi mit dem Bus nach Halongcity kutschiert worden, wie uebrigens- lasst mich grob schaetzen- „tausende“ andere Touristen. Dort hiess es dann, erstmal den richtigen Guide und das richtige Boot zu finden. Hat aber alles super geklappt und wir waren auch wirklich nur sage und schreibe 12 Leute und die Crew. Es waren diesmal wirklich nur „Langnasen“. Nicht wie auf dem Yangtze wo wir ja bekanntlich die einzigen waren. Da merkt man halt das das Land kleiner ist als China und auch aermer, so dass sich die Einheimischen dies nicht so einfach leisten koennen. Ein Beamter in Vietnam verdient hier durchschnittlich 36 US$ im Monat. Was sich die Polizei und auch Grenzbeamten hier durch schmieren aufbessern. Selbst gesehen an der Chinesisch-Vietnamesichen Grenze. Wir waren echt ne lustige Truppe und wieder aus allen Herren Laendern was dabei.
Daenemark, England, Israel, Frankreich, Französisch-Guayana und halt Deutschland. Waren an dem Tag noch kayaken und eine ziemlich grosse Cave (Felshoehle) anschauen. Uebernachtet haben wir an Bord. Am naechsten Tag schipperten wir nach Cat Ba Island, die groesste Insel in Halongbay wo es uebrigens 1900 Inseln (die zaehlen aber auch jeden Stein der aus dem Wasser guckt als Insel) gibt. Dort angekommen war hiking angesagt, was aber schon mehr Richtung climbing ging. Aber der Ausblick hat uns alle Strapazen vergessen lassen. Nachdem ging es ins Hotel und wir hatten Freizeit zum Insel erkunden.IMG_3393 Leider reichte die Zeit nicht dafuer die Insel komplett zu besichtigen. Am Tag drauf ging es wieder aufs Schiff und wir fuhren nochmal einen Teil der Halongbay ab, bevor es dann mit dem Bus nach Hanoi zurueck ging. Hier hatten wir nur noch eine Nacht, viel laenger haette es Steffi auch nicht ausgehalten, denn sie nervte das hupen und die schlechte Luft ueberall, auch das Strassen ueberqueren glich jedesmal einer Mutprobe. Wir haben jetzt endlich mal wieder ein paar Bilder hochladen koennen und uns einen Account bei Flickr.com eingerichtet. Den Link dazu findet ihr in der rechten Leiste.

Chào und bis bald!!!

(Autor: Daniel)