Lebenszeichen aus Peking
1 12 2009Es wird mal wieder Zeit fuer einen neuen Bericht,haben euch ganz schoen lange warten lassen… Unsere Woche in Peking neigt sich dem Ende zu, wir fahren morgen abend mit dem Nachtzug nach Xian (bekannt fuer seine Terakotta-Armee).
Was gibt es zu Peking zu sagen?Wir haben viel gesehen, viel erlebt und ziehen mit vielen neuen Eindruecken einer ganz anderen Kultur weiter ins Landesinnere. Am ersten Abend in Peking haben wir uns das Akrobatik-Theater angeschaut, dass war ganz gut um uns auf die Menschen hier einzustellen – sie sind einfach anders. Bei der Akrobatik-Show standen z.B. neun Maedchen auf einem rollenden Fahrrad, also Balance halten und Koeper verbiegen ist wirklich ihr Spezialgebiet (das kann man uebrigens auch bei den Fahrradfahrern im Stadtverkehr beobachten). Was uns gleich am ersten Tag hier aufgefallen ist: die Chinesen sind wahnsinnig freundlich, bedanken sich fuer alles, auch wenn es nichts zum bedanken gibt und man fuehlt sich hier sehr willkommen. Auch sind sie von Nicht-Asiaten richtig fasziniert, wir wurden z.B. bei einem Ausflug in die „Verbotene Stadt“ von drei Jugendlichen gefragt, ob sie ein Foto mit uns machen koennen. Da kommt man sich schon vor wie ein Star, es passiert auch, dass im Vorbeigehen auf der Strasse einfach mal das Handy aus der Tasche gezogen wird und schnell ein Schnappschuss von uns gemacht wird. Selbst eine ganze Woche hier reicht nicht ganz aus um alles zu sehen, den groessten Teil haben wir aber besichtigt: Verbotene Stadt, Olympia-City, Sommer-Palast, Tianmen Platz und die Chinesische Mauer (unser Favorit).
Die Stadt ist voll von farbenfrohen Tempeln, jeder fuer sich ein Kunstwerk! Doch auch abseits der grossen Sehenswuerdigkeiten, in den kleinen Gassen von Peking, lernt man das Leben hier kennen. Auf Schritt und Tritt findet man hier Strassenstaende die etwas essbares verkaufen (gegrillte Maiskolben und Suesskartoffeln, Fleisch- und kandierte Obstspiesse, verschiedene Tofugerichte). Wir probieren natuerlich immer nur dass, von dem wir ungefaehr erahnen koennen was es mal war :-).Als Europaeer sind wir hier quasi das Objekt der Begierde und wir werden dadurch staendig von Verkaeufern oder Rikscha-Fahrern verfolgt:“Hey Sir!Looki,looki!Cheaper,cheaper!“,dass kann dann schon nervig werden. Was hier aber richtig gut ist und uns bisher auch gut bekommt ist das Essen. Alles immer frisch zubereitet mit viel Gemuese und wahlweise Nudeln oder Reis. Wir sind gerade dabei uns im Staebchen essen zu trainieren, dass dauert wohl noch ne Weile, aber wir geben nicht auf :-).Achja: Am ersten Advent war fuer uns Bescherung, denn wir haben uns einen kleinen 10 Zoll-Laptop gekauft und sind bisher sehr zufrieden damit! Natuerlich haben wir den uns nicht an irgendeiner Strassenecke aufschwatzen lassen, nein, wir haben vorher ausgiebig im Internet recherchiert und dann die Entscheidung getroffen. Jetzt koennen wir alle unsere Bilder ordentlich abspeichern und auch am Blog besser arbeiten!In den Hostels gibyt es immer freies W-Lan und wir sind nun nicht mehr auf die staendig belegten Gemeinschafts-PCs angewiesen.
Und jetzt noch was zur Grossen Mauer: Unser Hostel organisierte den Trip zur Mauer nach Mutiyanu und es war einfach ein toller Tag, die Sonne hat geschien und wir mussten sogar unsere Jacken ausziehen weil es so warm war (nach unsrer Zeit in Sibirien packen wir uns immer zu dick ein). Erst sind wir mit einer Art Skilift den Berg hinaufgezogen worden und hatten dann 3 Stunden Zeit auf der Mauer rumzuwandern. Vielmehr muss man die Mauer besteigen, ueber wahnsinnig steile Treppen gings auf und ab, zwischendurch mal Luft holen und die Aussicht geniessen-war echt gigantisch!Bergab gings dann schneller mit der Sommerrodelbahn.
Wir wuerden gerne mehr Bilder bei Picasa reinstellen, aber die Seite ist hier in China verboten und wir koennen dort nichts hochladen-also habt bitte Geduld !Aber ein paar Eindruecke haben wir ja hier eingestellt..
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