Da fragt sich nur, wer den Finger auf dem roten Knopf hat :-)
11 11 2009

Gestern sind wir in Moskau angekommen und nachdem wir unsere Glueckssteine nochmal angeheuert haben uns bei der Hostelsuche Glueck zu bringen, hat es auch gut geklappt!Wir hatten gleich zwei Hostels zur Auswahl und wohnen nun in einem sehr schoenen Hostel, 15 min. vom Roten Platz entfernt in einem 12-Bett-Zimmer. Gerade haben wir uns eine Pizza in den Ofen geschoben und im Gemeinschaftsraum laeuft im Fernsehen eine russische Komoedie. Heute hatten noch ein Erfolgserlebnis: Wir haben Bettkarten fuer die Fahrt von Moskau nach Irkutsk mit einem Zwischenhalt in Krasnojarsk bekommen!Wir fahren am Freitag abend in Moskau los und bleiben dann bis zum 16.11. im Zug. Die Zuege hier sind wirklich sehr komfortabel!Man faehrt in einem 4-Bett Abteil, bekommt eine Art Lunchpaket zum essen und ein kleines Getraenk. Damit man die Ankunft nicht verschlaeft, kommt entweder jmd. vom Zugpersonal vorbei und weckt dich oder das Radio wird ca. 1 Stnde vorher angeschaltet. Im Zug nach Moskau gabs sogar so lustigeweisse Badeschlappen, ne kleine Zahnbuerste mit Zahnpasta und nen Schuhanzieher fuer jeden. Das besorgen der Karten war diesmal ganz unproblematisch, alles ist eben einfacher wenn man freundliche Menschen trifft. Die nette Dame am Schalter konnte zwar kein Wort englisch oder deutsch, doch mit Haenden und Fuessen und einem Laecheln auf den Lippen haben wir uns verstanden und nach ca. 25 Min. hatten wir unsere Tickets in der Hand (selbst die Menschenschlange hinter uns konnte diese Frau nicht aus der Ruhe bringen). Hier in Russland findet man an oeffentlichen Plaetzen wie Bahnhoefen und co. wirklich ueberall noch echte Menschen mit denen man sich zur Not auch auf Zeichensprache verstaendigen kann. In Deutschland wuede man mit Zeichensprache vorm Automaten stehen und verzweifeln!Moskau macht uns echt Spass, heute Abend waren wir noch auf dem Roten Platz und haben die Wachabloese beim „Ewigen Feuer“ gesehen. Das Feuer brennt am Grabmal des unbekannten Soldaten und zur jeden vollen Stunde findet dort die Wachabloese statt.Mit seinen 10,5 Mio. Einwohnern ist Moskau wirklich riesig, aber durch das eng gestrickte Metronetz kann man nicht verloren gehen. Viele Polizisten und Aufpasser (immer mit irgendwelchen Uniformen-kein Mensch weiss was sie bedeuten) an den unmoeglichsten Stellen. Sie beschuetzen solche wichtigen Sachen wie z.B. leer geraeumte Einkaufshaeuser, Dixie-Toiletten (dafuer wollen sie auch noch Geld!) und Ampelkreuzungen wo weit und breit kein Verkehr zu regeln ist. Das waere doch mal ne Massnahme um in Deutschland die hohen Arbeitslosenzahlen zu senken. Also dann, wir melden uns vor unsrer 3-taegigen Zugfahrt nochmal und berichten von Moskau, dies geht naemlich zur Zeit recht einfach, wir haben Internet for free im Hostel!
До свидания
Kategorien : Russland