The Gibbon-Experience in Laos (11.03–>15.03.10)

19 03 2010

DSC_0235DSC_0256Nach fast 5 Monaten Asien und vielen Erlebnissen und Eindruecken sind wir nicht mehr so leicht vom Hocker zu hauen. Um Tempel und Wasserfaelle machen wir mittlerweile einen Bogen, mit der Zeit stumpft man einfach ab.  Doch in Houay Xai [Wai Sai], der Grenzstadt zu Thailand, erwartete uns etwas sagenhaft spektakulaeres, eine Sache bei der der Wow-Effekt mal richtig zur Geltung kommen konnte. Doch nun genug der langen Lobhudelei! Noch in Luang Prabang versuchten wir uns ueber E-mailverkehr einen Platz am 12.3. fuer die Gibbon-Experience (Gibbon ist eine Affenart) zu sichern, was leider nicht geklappt hat und wir dann eben auf gut Glueck dort in Houay Xai im Buero vorstellig wurden. Nach laengerem hin und her hatten wir unseren Platz am 12ten. Im Bus hatten wir schon ein Paaerchen aus London kennengelernt, mit denen wir auch im gleichen Gaestehaus eingecheckt und den Abend verbracht haben.  Am naechsten Morgen wurden wir dann zu zehnt (die beiden Londoner waren auch dabei) mit einem Jeep an den Rand des Nationalparks und Dschungels gefahren. Nach einem 1h Trekking sind wir dann an einem Haus angekommen. IMG_5825Dort haben wir unsere Gurte angelegt um kurz darauf (unsere Gruppe hatte sich schon auf 8 Leute geschmaelert) an Stahlseilen die zwischen Baeumen ueber den Dschungel gespannt waren, zu zippen. Das laengste Seil war 600 m und das hoechste ueber 200 m ueber dem Erdboden und da zippt man dann mit bis zu 50 km/h entlang. Zwischen den Zipplines sind wir immer noch ein wenig gewandert bis wir schliesslich zur letzten kamen. Diese fuehrte naehmlich zu unserem ersten Baumhaus, ca. 60 m ueber dem Boden und nur durch Zipplines zu erreichen. Einfach genial diese Baumhaeuser, mit Dusche und WC und sogar zweistoeckig. Meine beste Dusche, obwohl kalt, die ich bis jetzt in meinem Leben hatte. Ein Ausblick den man nicht beschreiben kann und das beim duschen.IMG_5851 Unsere Guides haben sich dann verabschiedet und nach dem Abendbrot hatten wir noch einen sehr lustigen und aufregenden Abend. Alle zehn Minuten ist ein anderer aufgeschreckt und hatte etwas in der Dunkelheit gesehen oder gehoert oder es hat ihn etwas Grosses angeflogen. Natuerlich waren die Maedels (Kommentar von Steffi: Auch die Jungs!!!) bei jeder Spinne oder jedem Kaefer gleich wie panisch. Nach ein paar Gesangseinlagen(alle haben zusammen das Lied von „Koenig der Loewen“ gesungen) und ein paar Spielen haben wir uns dann alle in unsere Moskitozelte zum schlafen verkrochen. Doch mit schlafen war nicht viel, denn alle halbe stunde hat jemand anderes mit seiner Taschenlampe im Dunkeln rumgefuchtelt weil er irgendwelche Tiere im Baumhaus hoerte. Haben in dieser Nacht aber tatsaechlich noch einen Flyingfox mit einem Baby auf dem Ruecken vom Baumhaus fliegen sehen. Am naechsten Morgen hiesz es dann um 6 Uhr vom Baumhaus zippen um bei einem Trekking Gibbons zu sehen, was uns leider nicht gelang. Was fuer uns nicht so schlimm war, denn wir hatten sie ja schon in Paxuong gesehen, direkt vor unserem Fenster. Nach dem Fruehstueck, natuerlich im Baumhaus, hies es Zeug packen und erneut Dschungeltrekking mit zwischenzeitlichem zippen zum naechsten Baumhaus. Echt hammer wie gross dieses Kabelnetzwerk ist! Schnell Sachen ablegen und ab zum Wasserfall um dort Mittag zu essen und zu baden. Zurueck am Baumhaus hatten wir noch Zeit um selber zu zippen, denn unsere Guides hatten sich schon verabschiedet und uns eine Karte der Zipplines gezeichnet. Diese haben wir auch ausgiebeig genutzt. Diesmal  war die Nacht definitiv ruiger als die erste, aber genauso kurz. Denn um 6 Uhr hiesz es wieder, zumindest fuer mich und Luka, eine Stunde Trekking im Dschungel zu dem uns unser Guide Nuan abholte. Tiere haben wir wieder keine gesehen, aber ein paar Pflanzen die die Einheimischen fuer bestimmte Krankheiten nutzen. Fruehstuecken und nach dreimaligem zippen hies es Adieu sagen zu den Zipplines und unseren Gurten. Denn unsere Tour war leider vorbei. Nochmal drei Stunden trekken und Jeep fahren und wir waren zurueck in Houay Xai. Eine unvergessliche Sache fuer uns diese Gibbon- Experience.  Aber seht selbst die Videos und Bilder auf  Flickr! In der Stadt haben wir den Abend noch mit dem Paaerchen aus London verbracht und zusammen unsere Tour Review passieren lassen. Am naechsten Morgen hiesz es dann fuer uns mit der Faehre nach Tailand uebersetzen. Aber dazu dann spaeter…uebrigens lassen Kommentare und Besucheranzahl auf unserer Seit extrem nach (die Statistikkurve zeigt es schwarz auf weiss), nehmt euch ein Beispiel an unserer treuesten Leserin Lena Froehlich (was uns uebrigens riesig freut, Lena!) die unsere Seite sogar als Startseite eingerichtet hat-kann man das noch toppen?Wir denken nicht…aber ueber ein paar Kommentare wuerden wir uns auch schon freuen!!!

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