Sapa und das Bergland des Nordens
16 01 2010Am letzten Tag in Hanoi haben wir noch ein bisschen Sightseeing betrieben und sind dann in den Nachtzug nach Lao Chai gestiegen. Von da aus ging es dann nochmal ne Stunde mit dem Bus nach Sapa dem eigentlichen Ziel. So kuehl wie anfangs gedacht war es dann gar nicht in Sapa und wir haben uns gleich mal ein Moped geliehen und sind Richtung Fansipan (3143 m), dem hoechsten Berg Vietnams gefahren. Dann noch ueber einen Pass, von dem es heisst das auf der einen Seite der kaelteste (Sapa) und auf der anderen Seite im Sommer der waermste Punkt Vietnams liegt. Die Strasse nach unten zu diesem Punkt ist gerade im Umbau und glich teilweise eher einer Motorgross-Strecke als einer fuer Mopeds und Autos. Das hat die Vietnamesen genauso wie uns nicht abgeschreckt. Der Ausblick war auf der gesamten Strecke gigantisch. Das Wetter war echt geil auf der Seite des Passes und auch schon viel waermer als in Sapa. So haette es weiter gehen koennen. Tat es aber nicht. Am naechsten Morgen machen wir die Tuer unseres Hotelzimmers auf und sahen nicht mal das Gelaender der Terrasse richtig. Nichts desto trotz sind wir mit unserer einheimischen Guidefrau losmaschiert um ein wenig die Gegend zu erkunden. Die erste Zeit war nicht viel zu sehen, aber das gab sich dann auch nach einer kurzen Zeit und die ganze Schoenheit dieser Landschaft kam zum Vorschein. Unsere Guidefrau war echt toll und ich loecherte sie mit allen moeglichen Fragen und sie erzaehlte uns und den zwei Schweizerinnen die auch den Trip gebucht hatten, ueber das Leben in dem Bergvoelkern und ihr eigenes. Sie erzaehlte unter anderem wie in den Bergvoelkern die Kinder zur Welt gebracht werden. Die Frauen arbeiten auf den Reisfeldern oder in den Waeldern so lange sie eben koennen, da sie ja keinen Termin der Geburt wissen und je fitter sie sind, desto schneller kommt das Kind zur Welt – so ihre Meinung. So ist es zum Beispiel ihrer Schwester vor drei Wochen passiert: Sie bekam ihr Kind im Wald, eine ganze Weile von ihrem Dorf entfernt. Da sie nach der Geburt zu schwach war um ins Dorf zu gehen, baute man ihr eine Art Unterschlupf und versorgte sie und das Baby dort fuer drei Tage. Nachdem ich ein wenig unterhalb unseres Pfades
ein paar Leute gesehen hatte die bei einem kleinen Feuer standen und ganz beschaeftigt waren, sagte sie, die haetten warscheinlich ein Barbecue. Was sich auch als wahr heraus stellte, als wir naemlich naeher kamen lachte uns das Gebiss und das Gerippe eines Hundes an. Ein Mann zerteilte gerade noch das Fleisch und die anderen grillten es schon. Der Ausflug war echt klasse und wir haben echt viel gesehen und erfahren. Schaut euch einfach die Bilder an, die sagen eigentlich schon alles. Der naechste Tag war noch nebliger und verregneter als der letzte, so dass wir das Gelaender diesmal nicht mehr sahen :-). Haben auch nichts mehr gross gemacht, ausser am Abend in den Nachtzug nach Hanoi zu steigen.
Adieu und bis bald!
(Autor:Daniel)
Der Hase schreibt so geil……:)
Ach ja und hieß die Guidefrau vielleicht BELOKI?
Kannte da nämlich mal eine die ihr Geld mit Ausländern in Ungarn gemacht hat.
Naja spass beiseite und euch noch viel Glück und Gesundheit und überhaupt alles Gute.
Mal wieder sehr schöne Bilder
Hi,
hab ich was überlesen, oder wo war geschrieben wie der Hund geschmeckt hat ?