In der Hauptstadt Vientiane (01.03.-05.03.) und in Vang Vieng (05.03.-08.03.)
15 03 2010Spaet am Abend in der Dunkelheit erreichten wir die Hauptstadt von Laos. Fuer eine Hauptstadt war es gegen 23.00 Uhr erstaunlich ruhig. Dank unseres Tuk-Tuk Fahrers fanden wir zur spaeten Stunde noch ein Hotel, die meisten verriegeln abends ihre Tueren und wir hatten schon Angst nichts mehr zu bekommen. Die Zeit in Vientiane haben wir hauptsaechlich dazu genutzt um unsere To-Do-Liste abzuarbeiten wie z.B. Visum fuer Thailand besorgen und Flug nach Australien buchen. Am ersten Tag gings also gleich zur Botschaft von Thailand und wir warteten 2,5 h nur um unseren Pass abzugeben. Die Wartezeit war aber halb so schlimm, denn wir trafen ueberraschenderweise Tanja und Susn wieder mit denen wir eine Woche auf Phu Quoc in Vietnam verbracht haben. Einen Tag spaeter durften wir unsern Pass wieder abholen, dachten schon das dauert sicher nicht solange wie gestern, von wegen: eine Schlange von ca. 200 Leuten schlaengelte sich im Hof, bei ca. 40 Grad in der Sonne. Ein Mann hatte einen Kreislaufkollaps und jeder bastelte sich aus T-Shirts, Handtuechern oder Buechern einen Schutz vor der Sonne. Das Thailand Visa ist zur Zeit noch kostenlos, aber es kursieren Geruechte das es sich bald aendert und dementsprechend viel war auf der Botschaft los. Schweiszgebadet hielten wir nach langer Wartezeit endlich unser Visa in den Haenden und duerfen nun fuer zwei Monate dort bleiben. Dann widmeten wir uns der naechsten Aufgabe und machten es uns in einer skandinavischen Baeckerei mit Internet gemuetlich und hatten den besten Kuchen seit Ewigkeiten! Am Ende des Tages waren wir erfolgreich und buchten unseren Flug nach Australien. Am 06.05. fliegen wir also von Kuala Lumpur (Hauptstadt von Malaysia) nach Perth in Westaustralien – Australien wir kommen!!! Haben dann also gut sieben Wochen Zeit fuer Thailand und einem Teil von Malaysia. Sonst war Vientiane ziemlich unspektakulaer, wir besuchten „That Luang“,
das Nationalsymbol von Laos und einen Aussichtsturm, doch die meiste Zeit verbrachten wir in der skandinaischen Baeckerei, bei Kaffe, Kuchen und Koernerbroetchen.
Von Vientiane startete unser Bus nach Vang Vieng, dem wohl umstrittensten Ort von Laos. Eingebettet in wunderschoener Natur, die uns an das chinesische Yangshuo erinnert, liegt das „Ibiza von Laos“. Vang Vieng ist voll von Backpackern, man findet aber trotzdem nette Stellen und partyfreie Zonen. In vielen Restaurants laufen die alten Folgen von „Friends“ in Dauerschleife und man kann sichs aufs Matratzen gemuetlich machen.
Am ersten Tag fuhren wir mit dem Motorbike zu zwei Hoehlen, bei einer der beiden gabs es eine blaue Lagune und wir erfrischten uns im kalten, stechend blauem Nass.
Abends trafen wir Hannah und Chris aus England, mit den beiden waren wir schon am Baikalsee und haben uns das letzte Mal auf Hainan Island in China getroffen. Sie waren schon in Thailand, Vietnam und gehen als naechstes nach Kambodscha. War schoen mal wieder vertraute Gesichter zu sehen und wir konnten uns ueber bisher erlebtes und gesehenes austauschen. Den Tag darauf taten wir also das, was alle in Vang Vieng tun: Tubing! Dabei laesst man sich auf LKW-Reifenschlaeuchen 6 km den Nam Xong Fluss entlangtreiben. Wir wurden mit dem Tuk Tuk an den Startpunkt gefahren, waehrend den ersten 2 km sind am Ufer zahlreiche Bars und laute Musik an denen man anhalten kann – dabei wird man von den Bars an einem Seil ans Ufer gezogen. Viele hier sind wirklich nur da um sich zu betrinken oder das „Happy-Menu“ in Form von Happy-Shakes,- Pizzas oder – Zigaretten mit dem „gewissen Etwas“ auszuprobieren. Fuer uns war es einfach mal ein bisschen Abwechslung und wir hatten wirklich Spass, Daniel hat sich an einer 15 m hohen Seilschwinge in Wasser geschwungen und wir genossen die sagenhafte Landschaft um uns herum.
Abends gings dann auf die Partyinsel wo wir zu Bier und Buckets (Schnaps in kleinen Eimern) und guter Musik seit langer Zeit mal wieder das Tanzbein schwingen konnten! Auf dem Weg nach Hause noch schnell einen Betrunkenen vorm ueberfahren gerettet und einem Schweizer eine Unterkunft besorgt, sind wir totmuede ins Bett gefallen. In der Nacht musste Steffi auf Toilette was leider nicht moeglich war, da unsere Tuer von innen verschlossen war. Super! Also ist meine Wenigkeit um 4 Uhr morgens in Boxershorts zum Pfoertner, der dann eine halbe Stunde lang versucht hat, den richtigen Schluessel fuer unsere Klotuer zu finden was ihm aber nicht gelang. Das hiesz dann Toeilette von der Rezeption benutzen. Am morgen wollten wir um 9 Uhr aufstehen um unseren Bus um 10 Uhr nach Luang Prapang zu nehmen. Um 8 Uhr klopft es an unsere Tuer und ich dachte das dass der Besitzer des Gasthauses sein muss, um uns den richtigen Schluessel fuer unsere Toilette zu bringen. Es war auch der Besitzer, nur das er mir offerrierte das er verpennt hat uns Sitze in dem besagten Bus zu reservieren und wir noch einen Minibus nehmen koennten der mehr kosten wuerde und auch schon um 9 Uhr gehen wuerde. Das hies fuer uns 8:45Uhr pick up zum Bus. Also sage und schreibe in 45 min packen, fruehstuecken und auschecken. Das mit dem Preis haben wir uns natuerlich nicht gefallen lassen und nach laengerem hin und her auch nur den grossen Bus gezahlt. Schlecht geschlafen und gelaunt hiesz es dann in einem Minibus ohne Klimaanlage 6 h nach Luang Prabang.
Machts huebsch!
Autor: Daniel und Stefanie
Wie jetzt, das „gewisse Etwas“ nicht gegönnt?
😉
Viel Spaß euch weiterhin und viele (weitere) Tolle Eindrücke
Boogie