Von Gletschern, zauberhaften Straenden, Flugerfahrungen und gutem Wein 10.09.-23.09.

5 10 2010

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Nach der wunderschoenen Gegend um den See Wanaka gings zum „Fox“ und „Franz-Josef“ Gletscher (ja, der Franz von Sissi!). Hier gibt es irgendwie ne komische Tradition irgendwelche Sachen an  Zaeune zu haengen, in diesem Fall sind wir an dem BH-Zaun vorbei gekommen. Steffi konnte ich leider nicht dazu ueberreden einen der ihren dazuzuhaengen. Spaeter gabs auch noch einen Zaun voller Flip- Flops und Unterhosen.DSC_0074 Am Fox- Gletscher sind wir vorbeigefahren da es wie aus Eimern regnete. Haben dann am Franz Josef Gletscher einen guenstigen Campingplatz bekommen, da dieser einen Kontrakt mit unserer Auotmietfirma hat. Also eingecheckt und wohlfuehlen, sehr schoen da. Haben auch gleich ein deutsches Paerrchen kennen gelernt mit denen wir den Abend verbracht haben.

Am darauffolgenden Tag regnete es komplett durch und wir entschieden uns nichts zu tun und auf besseres Wetter zu warten um den Gletscher zu besteigen. Was ich dann am Tag danach auch gemacht habe, leider auch kein sonnenschein und auch noch ohne Steffi. Sie hatte sich am morgen einen Wirbel eingeklemmt und konnte sich nicht normal bewegen. Wollte eigentlich das gesparte Geld (Steffi ist ja ausgefallen) gleich in einen Hellihike investieren. Das waere dann ein Helikopterflug ueber den „Fox“ und „Franz-Josef“ Gletscher gewesen. Auf dem Franz-Josef Gletscher waere man dann gelandet, zwei Stunden gewandert und dann wieder runtergeflogen. Leider wurden alle Touren gestrichen wegen – was wohl – schlechtem Wetter. Aber nichts desto trotz echt beindruckend so ein Gletscher der sich ungefaehr 1 m am Tag bewegt. Echt schwer vorstellbar das da ungefaehr 70 m Eis unter einem sind und das er weder abnimmt noch zunimmt, ist trotzdem sehr gut zu wissen. Wir sind dann weiter zu den Pancake Rocks und Blowholes im stroemenden Regen. DSC_0010Was aber nicht schlimm war, da wir am Tag danach nochmal bei Sonnenschein dort waren.Ja das mit dem Regen das ist halt nun mal so hier in Neuseeland, umsonst ist es ja auch nicht so gruen hier.

Also hies es dann wieder bei Regen nach Motueka, dem Ausgangspunkt zum Abel Tasman Nationalpark, der am meisten besuchte NP in NZ. Ab in die i-site, die Touristinformation hier in NZ und spontan wie immer haben wir gleich einen zweitaegigen Trek mit Uebernachtung in einer Huette gebucht. Drauszen noch immer stroemender Regen. Konnte uns aber nichts mehr da wir – wie weise – vorher im Warehouse (Laden wo es einfach alles gibt) Regenjacken und – hosen gekauft haben. Wir waren naehmlich nach unserer Pancake-Rocks-Erfahrung vom Regen geheilt und wollten nie wieder so nass werden, auszer im Schwimmbad vielleicht. Unser Regenschirm den wir uns noch in Australien gekauft haben hat schon beim zweiten, stuermischen Einsatz den Geist aufgegeben und war nicht mehr funktionsfaehig. Zusammengepackt und los gings also mit Regen und abwechselnden Sonnenschein.DSC_0167 Auf diesen Trip habe ich auch gelernt, dass es in Neuseeland egal ist ob ueber dir wolkenloser blauer Himmel ist, es regnet trotzdem. DSC_0154Das heisst aber auch, das wir wieder unzaehlige Regenbogen bestaunen konnten. Der Weg fuehrte durch den Wald mit schoenen Aussichten auf kleine Buchten mit tuerkisblauem Wasser. Nach 12.8km und 3 1/2 Stunden laufen sind wir dann an der Huette angekommen in der wir  mit 11 anderen Wanderern uebernachteten. Am naechsten Tag hiess es bei low tide (Ebbe) den Strand ueberqueren – das sparte uns einige kilometer extra und somit auch Zeit und Kraft. Leider war noch immer knietiefes Wasser in der Bucht – doch es nuetzte nichts, Schuhe ausziehen und durchwaden. Andere Leute geben Geld fuer ne Kneipp-Kur aus – das kann man auch alles so haben ;-). Das Wasser sticht echt wie Nadeln (Zitat von Leonardo De’Caprio in Titanic) so kalt ist das, danach kann man sich vorstellen warum man wenn man schiffbruechig ist nicht lange im Wasser ueberlebt.IMG_6974 Nach wieder 4 Stunden trekking, 13 km spaeter und  zwei dicken Blasen an Steffis Fuessen wurden wir von unserem Wassertaxi abgeholt und zurueck gebracht.

Auf dem Weg nach Picton und Blenheim haben wir noch einen Abstecher in die Malborough- Sounds( Fjordlandschaft) gemacht. Die Region ist bekannt fuer fantastischen Wein und mit 200 Sonnentagen im Jahr das sonnenreichste Gebiet in Neuseeland. Wir legten also einen Gourmettag ein, fuhren zu einem Weingut und testeten verschiedene Tropfen – das alles umsonst und ohne Kaufzwang. Das Wein und Schokolade eine gute Kombination abgeben, besuchten wir noch die ansaessige Schokoldaenfabrik, auch hier wieder freies Schokoladentasting. Am naechsten Morgen gings zurueck nach Picton und ich habe zwar nicht meinen Hubschrauberflug, dafuer aber einen Flug mit einem Floodplane (Wasserflugzeug) gemacht! DSC_0432 Auf Wasser starten und landen und dann dieser Ausblick –  nochmal BITTE !!!!!! Sind am Abend noch nach Havelook  – die Welthauptstadt der gruenen Muscheln – gefahren und haben ein wunderschoenes Candellight Dinner  mit gruenen Muscheln und gutem Wein gehabt. Ihr merkt schon, wir lassen es uns richtig gut gehen. Zurecht wie ich finde…! 🙂

Am naechsten Morgen sind wir ab auf die Faehre und  es hiess Abschied nehmen von der spektakulaeren Suedinsel.

Autor: Daniel



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1 Antwort zu “Von Gletschern, zauberhaften Straenden, Flugerfahrungen und gutem Wein 10.09.-23.09.”

  • Marco sagt:

    Hey ihr beiden. Wart ihr in Havelook in der Kneipe in der Stadt oder in dem schicken Teil am Hafen? Gibt ja irgendwie nur zwei richtige Restaurants dort.

    Wie haben euch die Muscheln geschmeckt? Hach, die nächste Tour müssen wir zusammen machen, irgendwie würde ich am liebsten alles noch einmal genauso machen 😉

    Bis bald!!!

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