{"id":503,"date":"2010-01-27T17:47:36","date_gmt":"2010-01-27T16:47:36","guid":{"rendered":"http:\/\/outofspace.rtwblog.de\/?p=503"},"modified":"2010-04-23T14:40:55","modified_gmt":"2010-04-23T12:40:55","slug":"easy-rider-trip-durchs-zentrale-hochland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/outofspace.rtwblog.de\/?p=503","title":{"rendered":"Easy Rider Trip durchs Zentrale Hochland"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-506 alignleft\" title=\"IMG_3891\" src=\"http:\/\/medien.rtwblog.de\/outofspace\/files\/2010\/01\/IMG_3891.JPG\" alt=\"IMG_3891\" width=\"138\" height=\"104\" \/><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-510\" title=\"IMG_4168\" src=\"http:\/\/medien.rtwblog.de\/outofspace\/files\/2010\/01\/IMG_4168.JPG\" alt=\"IMG_4168\" width=\"138\" height=\"104\" \/>Da es in Nha Trang ja nun die ganze Zeit geregnet hat, haben wir uns entschlossen einen Mopedtrip ins Zentrale Hochland zu machen. &#8222;Easy Rider&#8220; nennt sich hier in Viertnam fast jeder der gefuehrte Motorbiketouren anbietet und darum fiel es uns auch recht schwer sich fuer einen Anbieter zu entscheiden. Wir haben uns fuer\u00a0 eine Route von 4 Tagen und 3 Naechten mit Ende in Mui Ne entschieden (das Ganze macht dann 800 km). Also am 19.01. um 8:30 Uhr sind wir mit unserem Guide Namens Kou und zwei 125 ccm Mopeds (1 fuer ihn und Steffi und eins fuer mich) gestartet. Natuerlich regnete es den ganzen Tag, was uns aber nichts ausmachte denn wir waren von Kou mit Regensachen ausgestattet worden. Auf unserer ersten Etappe haben wir viel besichtigt: ein Fischerdorf, eine Ziegelei und eine Kautschuk Plantage (auch Kondom-Plantage wie Kou zu sagen pflegte) besucht. In der Ziegelei werden von vier Frauen taeglich 20.000 Ziegelsteine\u00a0 hergestellt. Nach ca. 200km sind wir dann in BMT City angekommen und hatten unsere erste Uebernachtung in einem super Hotel. <img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-509\" title=\"IMG_4096\" src=\"http:\/\/medien.rtwblog.de\/outofspace\/files\/2010\/01\/IMG_4096.JPG\" alt=\"IMG_4096\" width=\"288\" height=\"216\" \/>Kou hat uns den ganzen Trip lang in gute einheimische Restaurants gefuehrt und wir durften ihn ueber Land und Leute ausfragen. An dem Abend habe ich aber auch festgestellt, dass ihm eben auch dieses bestimmte Gen fehlt, denn nach dem dritten Bier ging das mit dem englisch schon um einiges schlechter und nach dem fuenften haette er mit uns auch Vietnamesich sprechen koennen und wir haetten genau so viel verstanden. Endlich mal einen getroffen, gegen den ich beim Bier trinken gewinnen koennte. \ud83d\ude42 Am naechsten morgen gab es dann erstmal ein richtiges vietnamesisches Fuehstueck mit gekochtem Rinderblut fuer mich, da dass angeblich gut fuer den Mann ist. Wie uebrigens fast alles was sie hier so essen. Kou meinte, wenn es dem Mann gut geht ist das ja auch gut fuer die Frau. Sein Spruch war immer: &#8222;Isst du Banane- ist das gut fuer deine Banane, isst du Nudeln- ist das gut fuer deine Nudel&#8220; usw. usw. Das Wetter hatte sich an diesem Tag gebessert und wir hatten Sonnenschein. Unseren ersten Stop hatten wir bei einem Kaffeshop der fuer 4 Mio. $ vom zweitreichsten Mann Vietnams erbaut wurde. Vietnam ist nach Brasilien der zweitgroesste Kaffeeexporteur der Welt. Wir haben dort z.B. den teuersten Kaffee der Welt gesehen. Ein Wiesel frisst die Kaffebohnen die dann auf natuerlichem Wege in kleinen Paeckchen wieder hinten raus kommen &#8211; nein, wir haben es nicht probiert. Dann waren wir bei einem Wasserfall wo wir fuer 1,5 h im Dschungel gewandert sind. Der Hoehepunkt war das wir im Dschungel baden waren, echt geil.<img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-507\" title=\"IMG_3946\" src=\"http:\/\/medien.rtwblog.de\/outofspace\/files\/2010\/01\/IMG_3946.JPG\" alt=\"IMG_3946\" width=\"384\" height=\"288\" \/> Danach ging es wieder zurueck auf die Bikes und wir fuhren zu einem Minderheiten-Dorf. Dort wartete auch schon unser naechstes Transportmitel auf uns. Ein Elefant!!! Mit dem sind wir dann 1 h umhergeritten. Unter anderem auch durch den Lak Lake. Schon ein komisches Gefuehl auf nem Elefant durchs Wasser zu reiten. Uebernachtet haben wir in einem wunderschoenen Ressort direkt am See. Am naechsten morgen ging es dann weiter Richtung Dalat im zentralen Hochland. Hier wurden die Strassen immer schlechter und wir mussten ganz schoen aufpassen. Die Landschaft hier ist aber wirklich genial und dann auf dem Moped dort durch knettern ist nochmal das i-Tuepfelchen.<img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-511\" title=\"IMG_3960\" src=\"http:\/\/medien.rtwblog.de\/outofspace\/files\/2010\/01\/IMG_3960.JPG\" alt=\"IMG_3960\" width=\"300\" height=\"200\" \/> Einen Wasserfall haben wir auch wieder gesehen der noch viel beeindruckender war als der letzte.\u00a0 Daneben haben wir\u00a0 eine Pagode besucht und den &#8222;Happy-Buddha&#8220; gesehen. Auserdem waren wir in einer Seidenfabrik und haben zugeschaut wie Seide hergestellt und verarbeitet wird. Unsere letzte Nacht auf dem Easy-Rider-Trip hatten wir in Dalat. Am Abend hiesz es wieder &#8222;Dinner mit Kou&#8220; in einem einheimischen Restaurant. Nachdem er diesmal eine Flasche Bananenreiswein auf den Tisch gestellt hatte dachte ich schon, dass ich ihn diesmal fuehren mueste und zwar ins Hotelzimmer. Komischerweise hat er das ganz gut weggesteckt und wir konnten uns sogar noch ein paar Partien Billiard spielen. An diesem Abend sagte er auch das er mir, wenn wir in Mui Ne angekommen sind, den vietnamesichen Mopedfuehrerschein besorgen will. War aber nur ein Joke, denn als Tourist kannst du nicht einfach einen Fuehrerschein machen. Am letzten Tag waren wir schon traurig den Mopeds und Kou Godbye zu sagen. Kou zeigte uns noch ein Minderheitendorf &#8211; das Chicken-Village. Hier haben die Frauen das Sagen und sie muss den Mann mit Bueffeln kaufen, frueher waren es Huehner. Fuer mich haette Steffi aber schon ein paar mehr als die standardmaessigen fuenf Bueffel loehnen muessen, naemlich acht oder neun :-). Nach ca. 200 km sind wir in Mui Ne angekommen und haben dort auch gleich noch die roten Sandduenen besichtigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Die vier Tage auf den Bikes waren einfach brilliant, wir haben soviel ueber Land und Leute erfahren und konnten das Land auch mal ausserhalb der Touristenzone kennenlernen. In Vietnam ist es naemlich gar nicht so einfach eine touristenfreie Zone zu finden. Die Landschaft ist echt toll, aber man sieht auch noch viele Spuren vom Krieg. Hier wurden knapp 46 Mio. Liter des Entlaubungsmittels &#8222;Agent Orange&#8220; von den Amis versprueht, wobei die anderen verwendeten Chemikalien noch nicht eingeschlossen sind. Viele Menschen haben dadurch Missbildungen und es werden heute noch Kinder geboren die Schaeden durch die Chemiewaffen haben. Uebrigens haben die Amerikaner viermal soviele Bomben als wie im gesamten zweiten Weltkrieg abgeworfen. Nichts desto trotz sind die Menschen hier im Sueden sehr sehr lebensfroh und freundlich. Die freuen sich wie kleine Kinder, wenn sie dir auf der Strasse einfach nur die Hand schuetteln duerfen. Das wars erstmal von uns&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">\n<p style=\"text-align: center\">Autor: Daniel<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Co.Autorin: Steffi<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da es in Nha Trang ja nun die ganze Zeit geregnet hat, haben wir uns entschlossen einen Mopedtrip ins Zentrale Hochland zu machen. &#8222;Easy Rider&#8220; nennt sich hier in Viertnam fast jeder der gefuehrte Motorbiketouren anbietet und darum fiel es uns auch recht schwer sich fuer einen Anbieter zu entscheiden. 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